Man darf nie aufgeben

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Man darf nie aufgeben

Ute

Nach Silvester sind Shira und Milo, die beiden Enkel aus Zürich noch ein paar Tage bei uns in Bergneustadt. Shira hat noch Schul- und Milo Kindergartenferien. Der Rest der großen Familie ist wieder abgereist und die Geschenke unterm Weihnachtsbaum sind ausgepackt bzw. mitgereist.

Aber am 03. Januar klingelt morgens der Postbote. Ein großes Paket kommt an. Ein verspätetes Weihnachtsgeschenk für Milo von Ali und Tina (Patenonkel und Tante). Mit Spannung wird es ausgepackt und das ist beste Geschenk überhaupt. Eine coole Hot Wheels Bahn mit allem Drum und Dran. Begeistert fangen Milo und Friedemann (Opa) mit dem Aufbauen an. Gar nicht so einfach mit den vielen Einzelteilen wie Booster, Loopings, Stunts, Trafos und dem anderen Schnickschnack. Dazu noch eine verwirrende Anleitung in Englisch.

Als die Bahn einigermaßen steht, funktioniert sie nicht, klar Batterien müssen da rein. Milo und Opa gehen in die Stadt, passende Batterien kaufen. Aber auch jetzt tut sich nichts. Und sie sieht auch irgendwie falsch zusammengebaut aus. Woran das wohl liegt? Opa gibt auf „Ich komme mit dem Zeug nicht klar, pack es doch wieder ein und bau es zu Hause mit deinem Papa in Ruhe auf.“

Milo ist kurze Zeit enttäuscht und missmutig, dann aber setzt er sich ohne Worte auf den Fußboden und schaut sich in aller Ruhe die Bildchen in dem Bedienungshandbuch an. Er werkelt eifrig vor sich hin, steckt die Bahnen und Loopings um, denkt nach und lässt sich von nichts und niemandem ablenken. Schritt für Schritt nimmt die Bahn Gestalt an. Irgendwann sieht sie genauso aus wie auf der Verpackung – und siehe da – es hat geklappt. Die kleinen Rennwagen flitzen durch die Loopings und Milo ist begeistert. Wir auch. Wie hast du das so ganz alleine geschafft Milo?

„Mein Papa hat zu mir gesagt, du darfst im Leben nie aufgeben, daran habe ich gedacht.“ Toller Papa, das schreiben wir uns dann auch mal hinter die Ohren. Danke Milo!

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